Charly Bieler

Wo die alten Meister standen

Die Fundaziun Capauliana freut sich nach einer besonderen Zusammenarbeit das aktuell erschiene Buch von Charly Bieler mit der Ausstellung zum Buch würdigen zu dürfen. Nach 648 Fotoreisen in Graubünden und 47’330 Kilometer mit dem ÖV (= mehr als der Äquator) ist Charly Bielers Buch mit 288 Seiten zu 123 Themen mit 1000 Fotos endlich fertig gedruckt und 2,4 Kilogramm schwer!

«Wo die alten Meister standen – gestern gemalt, heute fotografiert» ist eine optische Kunstreise durch Graubünden. Ein Dokument, wie sich Landschaften und Orte von 1552 bis heute verändert haben. Mit Bildern von Cuno Amiet bis Ernst Ludwig Kirchner, von Giovanni Segantini bis Giovanni Giacometti, von Turo Pedretti bis Leonhard Meisser. Ein Buch zum Schauen, Vergleichen und zum Staunen. Die Fundaziun Capauliana zeigt in dieser Ausstellung ausgewählte Originale, die den Fotografien Charly Bielers gegenübergestellt sind. So entstand eine einmalige Zeitreise, in der der Besucher nicht nur die Veränderung der Bündner Landschaft zwischen 1820 und heute bestaunen darf, sondern auf noch unzählige weitere kleinere und grössere Details bei der Betrachtung dieser besonderen Gegenüberstellungen aufmerksam gemacht wird.

Die Idee:

Als Fotograf, Journalist und Buchautor war Charly Bieler seit 2012 mit diesem Buchprojekt beschäftigt. Er beschaffte sich Ansichten (Bleistiftskizzen, Stiche, Aquarelle und Ölbilder) von Gebäuden, Landschaften, Dörfern oder Dorfpartien in Graubünden.

Danach suchte er nach dem möglichst präzisen Standort, der einst (von 1552 bis ca. 1960) von einem Maler oder einer Malerin eingenommen wurde. Letztlich dokumentierte er so die Veränderung mit einer heutigen Fotografie.

Charly Bielers’ Hauptziel des Projekts:

Die Leserschaft zu motivieren, zu den Landschaften und den Ortsbildern Sorge zu tragen.“

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